Corona Kontakt Psychoanalyse Gruppentherapie Dr Augustin Dr. Schweitzer Regeln Impressum

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

wir möchten Ihnen hier die Praxis vorstellen. Hier arbeiten der Praxisgründer Dr. Klaus Augustin und der angestellte Facharzt Dr. Arnd Schweitzer.

Wir arbeiten mit der Psychoanalyse und der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie mit Erwachsenen in Form von Einzel- oder Gruppengesprächen.

Nach der Anmeldung per Telefon geht es zunächst um die Abklärung der Frage, welches Problem besteht und welche Behandlung angemessen erscheint. Hierfür kann eine Sprechstunde eingesetzt werden, klärende Sitzungen von 25 oder 50 Minuten.

Die Behandlungen finden überwiegend in der Gruppentherapie statt. Das Verfahren hat sich sehr bewährt, da es den Menschen auch in seine sozialen Kontakten und Bedürfnissen berührt.
Selten ist eine Medikation mit Psychopharmaka erforderlich,.
Gegebenenfalls können wir andere Therapeuten (zum Beispiel zur Verhaltenstherapie oder Paarberatung) empfehlen.

Aktuell (Sommer 2021) sind keine Plätze in der Einzeltherapie frei.

Corona

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Besondere Regelungen in der Pandemie: bitte kommen Sie nicht zu vereinbarten Terminen, wenn Sie Erkältungssymptome haben (auch bei leichten) oder wenn in Ihrem Haushalt derartige Symptome auftreten. Wir verzichten in diesen Situationen auf ein Ausfallhonorar. Bitte tragen Sie beim Betreten und Verlassen in der Praxis eine Maske.

Kontakt

Adresse:
Weusthoffstraße 1
21075 Hamburg
Telefon: 040/ 766 69 79 (mit Anrufbeantworter)
Fax: 040/ 52 98 26 80

Dr. med. Klaus Augustin
Telefonisch zu erreichen Montags von 11 bis 11 Uhr 30 und von 13 bis 14 Uhr.

Dr. med. Arnd Schweitzer:
Dr. Schweitzer können Sie telefonisch Donnerstags von 11 bis 11 Uhr 30 und von 13 bis 14 Uhr 20 erreichen.

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Psychoanalyse (Dr. Augustin)

Die historisch gesehen erste Methode der Psychotherapie. Sie wurde vor 100 Jahren von Sigmund Freud entwickelt. Sie hat seitdem eine stürmische Weiterentwicklung erfahren.
Das Ziel der Psychoanalyse ist die Auflösung von Symptomen und Störungen durch Aufklärung der unbewussten Phantasien, die dahinter stehen.
Dazu wird das Phantasieleben besonders gründlich betrachtet.
Ein Ziel ist die Aufklärung der Prägungen in der Kindheit.
Die psychoanalytische Arbeit findet überwiegend im Liegen auf der Couch statt.
Die Psychoanalyse ist recht aufwändig. Damit sich der Prozess richtig entfalten kann, sind mehrere Stunden in der Woche über mindestens zwei Jahre erforderlich. Damit kann eine besonders intensive Bearbeitung des Erlebens und der unbewussten Hintergründe erreicht werden.
Wenn eine Psychoanalyse zu aufwändig erscheint, kann der Patient eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie aufnehmen.
Die Psychoanalyse hat über 100 Jahre theoretischer Entwicklung hinter sich. Dabei haben sich verschiedene Schulen herausgebildet und auch eine nur noch schwer zu überschauende Vielfalt. Ich persönlich stehe der Objektbeziehungspsychologie der sogenannten Middle Group der britischen psychoanalytischen Vereinigung (Winnicott, Balint, Bowlby) und der modernen Selbstpsychologie, insbesondere der Intersubjektivitätstheorie, die die Arbeit an der Beziehung in der Begegnung in den Mittelpunkt der Psychoanalyse stellt, nahe.

Einige Informationen zu Sigmund Freud erhalten Sie im Museum.

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Über Gruppenpsychotherapie (Dr. Augustin und Dr. Schweitzer)

Alle Formen seelischer Erkrankungen und Störungen gehen auch mit Schwierigkeiten in den Beziehungen zu anderen Menschen einher. Solche Schwierigkeiten sind in der Gruppentherapie oft besser zugänglich als in einer Einzeltherapie. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass Gruppentherapie ebenso wirksam ist wie Einzeltherapie.
Das Ziel der Gruppentherapie ist dabei, Verhaltensweisen und Einstellungen zu verändern, die sich über viele Jahre und Jahrzehnte entwickelt haben. Es ist ein langsamer und schrittweiser Prozess. Es ist dafür sehr wichtig, dass möglichst wenige Termine versäumt werden!
Einzelgespräche sind möglich, sollten aber die Ausnahme bleiben.
Die Gruppe stellt eine Art soziales Experimentierfeld dar, mit dem Ziel, in einem offenen und ehrlichen Austausch mit den anderen Gruppenmitgliedern Positives  und Negatives zurückzumelden und dadurch wichtige Dinge über sich zu erfahren. Das kann zeitweise durchaus belastend sein. Dadurch wird es möglich, Wege zu finden, lohnende und zufrieden stellende Beziehungen zu Menschen im eigenen Leben herzustellen.

Die Gruppe stellt ein Forum dar, in dem neue Verhaltensweisen ausprobiert und gewisse Risiken eingegangen werden können. Dazu ist es wichtig, Gefühle in der Gruppe ehrlich und direkt zu äußern, insbesondere den anderen Gruppenmitglieder und dem Therapeuten gegenüber. Die Gruppe ist aber keinesfalls ein Zwangsbeichtstuhl. Menschen brauchen unterschiedliche lange, um Vertrauen zu entwickeln und Gefühle zu zeigen.

Insbesondere für neue Mitglieder kann es anfangs peinlich und schwierig sein, sich über eigene positive und negative Gefühle direkt zu äußern. Zeitweise kann es schwer sein zu erkennen, dass die Bearbeitung von Gruppenproblemen und Beziehungen oder Konflikten innerhalb der Gruppe zur Lösung eigener Schwierigkeiten außerhalb der Gruppe beiträgt.

Eine wichtige Erfahrung in der der Gruppe ist, dass Hilfestellungen häufig eher von Mitpatienten kommen als vom Therapeuten. Dabei ist aber nicht die Aufgabe der Therapiegruppe, freundschaftliche Kontakte zu vermitteln. Es kann sogar so sein, dass Freundschaften unter Gruppenmitgliedern die Arbeit in der Gruppe erschweren können, da die freundschaftlichen Gefühle gegenüber einzelnen Gruppenmitgliedern einen anderen hindern können, sich offen zu äußern ohne das Gefühl zu haben, den anderen zu verraten. Selbstverständlich sind freundschaftliche Kontakte nicht verboten, aber sie sollten dann in der Gruppe offen besprochen werden.

Die Grundvoraussetzung für diese Form therapeutischer Arbeit ist, dass die in der Gruppe besprochenen Dinge vertraulich behandelt werden.

Abschließend sei bemerkt, dass neben der gewünschten Offenheit in der Gruppe es ebenso wichtig ist, die eigenen Erträglichkeitsgrenzen und die der anderen Gruppenmitglieder zu beachten.

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Dr. Klaus Augustin Informationen

Mitglied der Ärztekammer Hamburg. Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie sowie Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Psychoanalytiker.
Seit Dezember 1992 führe ich meine eigene Praxis in Hamburg – Harburg. Ich bin als Kassenarzt Mitglied der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg.
Weiterbildungsermächtigung der Ärztekammer Hamburg für Selbsterfahrung und Supervision in tiefenpychologisch fundierter Psychotherapie und Psychoanalyse.
Als Supervisor anerkannt auch bei der Psychotherapeutenkammer Hamburg.
Balintgruppen-Leiter (Ärztekammer Hamburg).
Dozent, Supervisor und Lehrtherapeut für Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Gruppenpsychotherapie bei der Akademie für Psychotherapie Hamburg (APH), staatlich anerkanntes Ausbildungsinstitut.
Lehranalytiker bei der DGPT
Gruppenlehranalytiker bei der D3G

Mitgliedschaften Dr. Augustin

• Ärztekammer Hamburg Fachbeisitzer für Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalyse
• Kassenärztliche Vereinigung Hamburg
• APH Arbeitsgemeinschaft für integrative Psychoanalyse, Psychotherapie und Psychosomatik in Hamburg
• DGPT die Deutsche Dachgesellschaft der Psychoanalytiker
• D3G Deutsche Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie
• DGPM Deutsche Gesellschaft für Psychotherapeutische Medizin
• BVVP Hamburg Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten Hamburg
• Arbeitskreis Maschsee

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Dr. med. Arnd Schweitzer Information

Mitglied der Ärztekammer Hamburg und Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie. Er bietet als angestellter Facharzt tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie im Einzel- und Gruppensetting an.

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Regeln und Aufklärung
Therapievereinbarung bei der Einleitung einer Psychotherapie                       

Es soll eine psychodynamische Psychotherapie durchgeführt werden.

Aufklärung: Hinweis, dass Psychotherapie meist hilfreich ist, aber mitunter nicht hilft, Verschlechterungen möglich sind und manche Patienten auch Entscheidungen trafen, die sie später bereut haben. Nachteile im Bereich der Versicherungen (Private Krankenversicherung, Lebensversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung. Hier ist möglich, dass ein neuer Vertrag abgelehnt wird).

Die Psychotherapie stellt einen geschützten Raum bereit, der ein offenes Gespräch möglich macht. Diese strenge Schweigepflicht macht es erforderlich, dass Anfragen von Krankenkassen oder Rentenversicherungsträgern nur wenig aussagekräftig beantwortet werden (Mitteilung einer Diagnose). Wir können Sie daher auch in Angelegenheiten des Sozialstaats wie Krankschreibungen, Rentenantrag in der Regel nicht unterstützen – das ist Aufgabe des Hausarztes. Eine Psychotherapie ist kein Grund für eine Krankschreibung!

Ferien werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Das Ende der Behandlung wird einvernehmlich abgesprochen.

Wenn Sie dreimal nicht kommen, ohne abzusagen, vergebe ich die Stunde neu. Wenn Sie über eine längere Phase (mehr als drei Sitzungen) nicht können, müssen wir darüber sprechen, entweder in der Praxis oder telefonisch.

Die Psychotherapie wird bei der Krankenversicherung beantragt. Hierzu wird ein anonymer Bericht an einen auswärtigen Gutachter gesandt. Nach Abschluss einer Kassenversicherungs-Finanzierung kann die Therapie privat fortgesetzt werden.

Es ist erforderlich, dass Sie regelmäßig kommen. Wenn es einmal nicht geht, sagen Sie bitte so früh wie möglich ab (der Anrufbeantworter ist immer eingeschaltet). Absageregel: in der Einzeltherapie: Wenn Sie bis 10 Uhr am Vortrag absagen, ist das früh genug. Wenn Sie nicht oder zu spät die Stunde absagen, dann muss ich Ihnen ein Ausfallhonorar von 50 € (Sozialtarif:  30 €) berechnen – und zwar unabhängig vom Grund, denn die Krankenkasse zahlt nur, wenn Sie kommen. Das ist Ihr finanzieller Beitrag an der Therapie, der in der Realität nur selten fällig wird – zum Beispiel, wenn Sie ganz akut Grippe haben.

Therapie- Zusatzvereinbarung bei der Gruppentherapie
Für eine Gruppenpsychotherapie ist ein regelmäßiger Besuch sehr wichtig und der muss daher von Ihnen zugesagt werden. Wenn Sie nicht können, erwarten wir eine Absage.  
Sie bekunden mit der Unterschrift, dass Sie die Schweigepflicht anerkennen und nichts, was Sie in der Gruppe erfahren, nach Außen tragen.
Wir müssen Ihnen bei der ausgefallenen Sitzung ein Ausfallhonorar berechnen und zwar unabhängig vom Grund, denn Sie belegen einen Platz, für den die Krankenkasse nur zahlt, wenn Sie kommen. Es ist ein deutlich reduziertes Ausfallhonorar: statt der 40 €, die ich von der Kasse bekomme, berechne ich Ihnen 25 € (Sozialtarif 17,50 €) für eine ausgefallene Gruppenpsychotherapie-Sitzung.  
Wenn Sie dreimal fehlen, ohne abzusagen, vergebe ich den Platz neu.
Wir können gegebenenfalls auch eine Pause verabreden. Dann kann ich über den Platz verfügen und Sie später wieder in die Gruppe nehmen.
Üblicherweise wird bei Gruppen-Psychotherapie in langen Zeiträumen gerechnet.
Die einseitige Kündigung hat eine Frist von 2 Wochen, d.h. es sollen noch 2 Sitzungen nach der Kündigung abgehalten werden.

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Literaturhinweise

1.  Szene, die uns der Patient in der ersten Begegnung präsentiert und die wir verstehen wollen.(Was stellt der Patient dar, was erleben wir dabei, was macht der Patient mit uns, was machen wir mit dem Patienten, können wir uns darüber verständigen?)
Literatur: Argelander: Das Erstinterview in der Psychotherapie, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt.  

2.  Psychiatrische Diagnose nach ICD 10 (Achse 5 des OPD2)  
Zum ICD 10:  www.icd-code.de/icd/code/F00-F99.html

3.  Psychodynamische Diagnose nach OPD2 (die ersten 4 Achsen) (Behandlungsvoraussetzungen, Beziehung, Konflikt, Struktur)
Literatur: Arbeitskreis OPD (Hrsg.) Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik OPD-2  Das Manual für Diagnostik und Therapieplanung  2. Nachdr. 2007 der 1. Aufl. 2006, Huber,
Infos zum OPD2:  Fragebogen
Lindauer Psychotherapietage, 1996 für die erste OPD
Für KJP: OPD-KJP

  1. Biografischer Hintergrund (dies ist in der OPD nur indirekt enthalten, obwohl es für ein Verstehen des Patienten wichtig ist)
    Literatur: Bell, K, Buchholz, M.: Die psychoanalytischen Psychotherapieverfahren 
  2. Weitere Lektüre:
    Klöpper, M. (2006): Reifung und Konflikt.  Säuglingsforschung, Bindungstheorie und Mentalisierungskonzept in der tiefenpsychologischen Psychotherapie. Stuttgart: Klett-Cotta.  Ein Buch, das das moderne psychoanalytische Bild der Kindheit und ihrer Prägungen der Seele gut zusammenfasst und Folgerungen für die Behandlungstechnik darlegt.
    Yalom, I.: Liebe, Hoffnung, Psychotherapie und  Der Panama-Hut (oder, was einen guten Therapeuten ausmacht) Yalom schreibt amerikanisch gut: optimistisch, anschaulich, ernsthaft. Er nennt es Tales of Psychotherapie.
    Freud S.,  Breuer, J.: Studien über Hysterie. Der Fall Katharina Eine schöne Fallgeschichte aus der Frühzeit der Psychoanalyse
    Krause, R: Psychodynamische Interventionen.
    Elgeti, H : Einführung die Tiefenpsychologische Anamneseerhebung und die Erstellung eines Berichtes zum Psychotherapie-Erstantrag.

Qualitätsmanagement

Wir richten uns nach der offiziellen Richtlinie des GBA

Informationen der KBV zu dem Programm QEP

Informationen des BVVP zum Programm q@bvvp

Eine Buchautorin gibt Anregungen: psyqm von B. Piechotta

QM kommt aus der Industrie – der Pionier wird vorgestellt unter WWW.Deming.ch

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Impressum
Verantwortlich für diese Homepage:

Dr. med. Klaus Augustin
Weusthoffstraße 1
21075 Hamburg

E-Mail: praxis@dr-augustin.net

Ich bin Mitglied der Ärztekammer Hamburg und führe nur die Gebiets- und Bereichsbezeichnungen, deren Führung mir von der Ärztekammer Hamburg nach Abschluss der jeweiligen Weiterbildungen gestattet wurde. Die Befugnis zur Führung der Berufsbezeichnung Arzt wurde mir in der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Auf den Internetseiten der Ärztekammer Hamburg sind die berufsrechtlichen Regelungen (Berufsordnung) zugänglich.

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